„Zufälle“, Parallelen und Musik

Der wunderbare und begnadete Herr Buddenbohm schrieb letztens (und auch bereits früher öfter) über „Zufälle„. Zufälle in Anführungszeichen, da es doch kein Zufall sein kann, wenn sich das Universum nach einem ausrichtet und sich Dinge über verschiedene Ebenen verbinden, die doch gar keine Verbindung haben können.

Jetzt ging es mir tatsächlich ebenso und dies – um den „Zufall“ komplett zu machen – auch noch unter Einbeziehung der erwähnten prominenten Bloggers. Was war geschehen?

In einer sehr geschätzten Runde von Freunden, die alle einen Hang zu handgemachter und gerne auch noch analoger Musik haben (sprich: Vinyl) spielten wir uns gegenseitig Platten vor (was regelmäßig vorkommt – doch das kann ein eigener Blog-Beitrag werden) und als ich an der Reihe war, legte ich ein Stück der Hooters auf, dem ich sehr verbunden bin:

Daraufhin stellte sich heraus, dass gar nicht die gesamte Welt (wovon ich bis dahin ausgegangen war) dieses Stück kennt – es ist immer wieder interessant, wenn man feststellt, dass Dinge, die für einen selbst und die eigene „Blase“ zum Allgemeinwissen gehören, gar nicht für alle Leute so selbstverständlich sind.

Es kam dann die Anmerkung, dass doch die Hooters für „500 Miles“ bekannt sind:

Und hier kommt jetzt der Bogen zu interessanten „Zufällen“ und faszinierenden Parallelen im Universum. Nur wenige Tage später postet der oben angesprochene Herr Buddenbohm den folgenden Artikel: Irgendwo pfiff ein Zug

Nach anfäglichen Ausführungen zum Leben auf dem Land und in der Stadt driftet der Blogger zu einem kleinen Überblick über den Song „500 Miles“ mit interessanten Informationen und Cover-Versionen. Ich dachte bisher, das Original stamme von Peter, Paul and Mary (Herr Buddenbohm schreibt sehr schön über „die unzählbar oft gespielte Cover-Version von Peter, Paul and Mary, die vermutlich alle kennen“ – was dann vermutlich auch wieder nicht stimmt – siehe oben), lerne aber, dass es von einer gewissen Hedi West ist. Interessant ist, dass die Originalversion einen ganz anderen Rhythmus und Drive hat als die meisten Coverversionen, die eher Peter, Paul und Maria folgen.

Wie man aber sehen kann, fehlt bei Herrn Buddenbohm die Version der Hooters, so dass wir jetzt hier einfach anlegen und damit für weitere Zufälle und Parallelen einen neuen Startpunkt erschaffen können.

Einen schönen Sonntagabend und einen guten Start in die Woche!

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